Benchmarking von GEISER mit HOBBIT

Die GEISER-Plattform besteht aus zahlreichen Diensten (oft Microservices), die über einen Nachrichtenbus (AMQP) verbunden sind. Für die Anwendungsfälle von GEISER ist es entscheidend, ob die Plattform die gegebenen Anforderungen erfüllt. Dies wird mittels Benchmarking ermittelt. Hierzu arbeitet GEISER in Zukunft mit dem HOBBIT-Projekt zusammen.

Notwendige Benchmarking-Daten zur Bewertung von GEISER

Neben der Performance, die anhand von Faktoren wie Durchsatz und Latenz bewertet wird, ist auch die Verarbeitungsqualität von Interesse. So erwarten die Anwendungspartner von der Datenakquisitionsschicht, dass die Vollständigkeit und Genauigkeit der Extraktion von Daten bestimmte Schwellwerte nicht unterschreitet. Ebenso muss die Datenspeicherungsschicht die von der Anwendung erforderlichen Anfragen unterstützen und zeitnah ausführen können. In einigen Fällen ist auch mit sehr hohen Nutzerzahlen zu rechnen. Die Plattform muss daher für eine hohe Anzahl gleichzeitiger Anfragen verschiedener Nutzer skalierbar sein.

Einsatz der HOBBIT-Plattform

Logo des HOBBIT-Projekts

Logo des HOBBIT-Projekts

GEISER plant daher den Einsatz der Benchmarking-Plattform von HOBBIT. Neben den bereits erwähnten Schichten der Architektur werden damit auch die Komponenten für Integration und Fusion der Daten auf realistischen generierten Daten evaluiert. Auch die Bewertung der gesamten Plattform für einen Anwendungsfall ist denkbar. HOBBIT setzt für einen Benchmark Task- und Datengeneratoren ein, mit denen ein System getestet werden kann.

Erste Schritte

Mitarbeiter von GEISER und HOBBIT untersuchen derzeit, welche zusätzlichen Komponenten für eine Evaluierung von GEISER mit der HOBBIT-Plattform entwickelt werden müssen. Dafür erstellen sie zukünftig beispielsweise Datengeneratoren für die Anwendungsfälle von GEISER. Einige Datengeneratoren aus HOBBIT sind voraussichtlich bereits für das Benchmarking in GEISER geeignet. Mit ersten Ergebnissen ist im September 2017 zu rechnen.